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Dekarbonisierung der Industrie

Unter „Dekarbonisierung der Industrie“ ist nicht zwangsläufig ein vollständiger Verzicht der Industrie auf die Nutzung von Kohlenstoff zu verstehen, sondern ein mindestens nahezu vollständiger Verzicht auf die Emission von CO2 fossilen Ursprungs. Dies wird mit einem sehr weitgehenden Verzicht auf die Nutzung fossilen Kohlenstoffs einhergehen müssen. Das heterogene Themenfeld der Dekarbonisierung der Industrie lässt sich entlang verschiedener Technologieansätze strukturieren.

Im Folgenden sind die relevantesten dieser Ansätze aufgeführt:

  • Dekarbonisierung industrieller Prozesswärme durch Elektrifizierung sowie Nutzung von Biomasse und Abwärme
  • Vermeidung von nicht-energetischen Prozessemissionen durch Prozessinnovationen
  • Nutzung von kohlenstoffhaltigen Abgasen der Industrie als Rohstoff für Chemieprodukte und Kraftstoffe (CCU)

Darüber hinaus können durch Ansätze einer effizienteren Nutzung von industriellen Grundstoffen durch neue Produktionsverfahren (z. B. additive Fertigung, Leichtbau, neue Materialien / Materialsubstitution) erhebliche Mengen industrieller Emissionen vermieden werden. 

Derzeit führt das IREES die folgenden Projekte durch, die einen Bezug zur Dekarbonisierung der Industrie aufweisen:

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