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2017

Herausforderungen und Chancen des Transformationsprozesses in der deutschen Industrie bis 2050, 2017

Lösch, O., Jochem, E., Reitze, F., Schön, M., Toro, F., Gollmer, C., Blazecjak, J., Garnreiter, F., Hassan, A., Legler, H.† (2017). Herausforderungen und Chancen des Transformationsprozesses in der deutschen Industrie bis 2050. Studie im Auftrag des BMUB.

Kurzbeschreibung: Die deutschen Treibhausgasemissionen sollen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 gemindert werden. Dabei stellt sich die Frage nach dem notwendigen Beitrag einzelner Wirtschaftssektoren, um das Gesamtziel erreichen zu können. Für den Industriesektor gehen die „Klimaschutzszenarien 2050“ von einem maximalen Budget für die Restemissionen von knapp 57 Millionen Tonnen CO2 Äquivalent in 2050 aus. In den letzten 15 Jahren stagnierten die Industrieemissionen jedoch bei ca. 180 Millionen Tonnen CO2 Äquivalent. Dies zeigt, dass die Industrie ihre Minderungsanstrengungen erheblich ausweiten müsste, damit das Gesamtziel erreichbar bleibt. Daraus folgt, dass die deutsche Industrie erhebliche Veränderungen erfahren und vornehmen muss: die aus Sicht des Klimaschutzes erforderlichen Minderungen bedingen einen Transformationsprozess der Industrie. Das Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES) zeigt in seiner Untersuchung im Auftrag des BMUB, wie vielfältig die Aspekte dieses Transformationsprozesses sind, und welche Herausforderungen und Chancen sich für die deutsche Industrie aus diesem ergeben: so müssen industriespezifische Herausforderungen wie lange Anlagenlebensdauern, vielfältige Technologieoptionen, die Endnachfrage, industrieller Strukturwandel und der Themenkomplex Export/Weltmärkte/Außenhandel berücksichtigt werden. Die Untersuchung bietet ergänzend eine Reihe von Einzelanalysen für klimapolitisch besonders relevante Industriebranchen.

Weitere Informationen unter www.bmub.bund.de/N54169/

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