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Folgenabschätzung für den Klimaschutzplan 2050

Folgenabschätzung zu den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgewirkungen der Sektorziele für 2030 des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung


Auftraggeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)


Laufzeit: Oktober 2017 – Dezember 2018
 

Hintergrund

Mit dem im November 2016 beschlossenen Klimaschutzplan 2050 hat die Bundesregierung ein strategisches Dokument verabschiedet, mit dem die langfristigen bzw. übergreifenden Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris und die Ziele des deutschen Energiekonzepts schrittweise operationalisiert werden sollen. Der Klimaschutzplan 2050 enthält auch sektorale Zwischenziele (Sektorziele für 2030), Leitbilder, Meilensteine und teilweise auch konkrete Maßnahmen für den Zielhorizont 2030. Mit dem Klimaschutzplan 2050 ist auch eine umfassende Folgenabschätzung der Sektorziele beschlossen worden. Analysen aus den Folgenabschätzungen sollen dabei zumindest mittelbar auch dazu dienen, umfassend fundierte Politiken und Maßnahmen, also konkrete politische Instrumente zu entwickeln, mit denen die Ziele für das Jahr 2030 erreicht werden könnten. Vor diesem Hintergrund hat das BMU ein Projekt „Folgenabschätzung zu den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgewirkungen der Sektorziele für 2030 des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung“ mit einer umfangreichen und detaillierten Leistungsbeschreibung ausgeschrieben.

Im Vordergrund der Analysen steht hierbei die Einordnung unterschiedlichster Ansätze, mit denen die für 2030 vorgegebenen Ziele erreicht werden können. Diese Einordnung soll unter Berücksichtigung ökologischer, wirtschaftlicher, sozialer und übergreifender politischer Ziele (z.B. im Kontext der Europäischen Union sowie ihrer Zielen und Politiken) erfolgen. Als Novum sollen dabei die einschlägigen Umweltaspekte zumindest teilweise auf Basis monetarisierter Größen berücksichtigt werden.


Das IREES übernimmt dabei folgende Aufgaben:

  • Das IREES steuert eine Abschätzung der Investitionsimpulse bei, welche für die Realisierung der in den Zielpfaden angenommenen Verbesserungen der Materialeffizienz in der Wertschöpfungskette der Grundstoffindustrien erforderlich sind.

 

Partner im Forschungsprojekt

  • Öko-Institut (Konsortialführer),
  • Fraunhofer ISI,
  • Prognos,
  • M-Five,
  • FiBL
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