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Akzeptanzanalyse Power to Gas

Im Rahmen des Verbund-Vorhabens „PtG-Konzepte mit hoher gesellschaftlicher Akzeptanz für eine effiziente und flexible Speicher- und Energieinfrastruktur zur Integration Erneuerbarer Energien in Baden-Württemberg“


Auftraggeber

DVGW – Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Gastechnologie für das Umweltministerium Baden-Württemberg


Laufzeit: 2014 – 2016


Hintergrund

Die langfristigen Klimaschutzziele des Landes Baden-Württemberg sollen neben dem Ausstieg aus der Atomenergie durch eine Energieverbrauchsreduktion und einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien erfolgen. In dem Vorhaben Power-to-Gas geht es um einen technologischen Ansatz, der Stromerzeugung, Wärmebedarf und Mobilität miteinander verbindet. Die technischen Maßnahmen wurden auf ihre gesellschaftliche Akzeptanz hin untersucht.


Methodik

An repräsentativen Modellstandorten (ländliche Gebiete, Städte etc.) wurden die Strom- und Gasnetze detailliert untersucht und die Potenziale für einen Ausbau erneuerbarer Energien abgeschätzt. Das IREES schätzte mittels empirischer Methoden ab, welche Hemmnisse und fördernde Faktoren es auf gesellschaftlicher Ebene gibt, die einen Ausbau erneuerbarer Energie an den ausgewählten Modellstandorten beeinflussen. Dies erfolgte anhand von Tiefeninterviews sowie durch Online-Befragungsaktionen von Bürgerforen, Bürgervertretungsorganisationen, Aktionsgemeinschaften, einschlägigen Vereinen und Institutionen. Auf diese Weise wurden Argumente zusammengestellt, Bedürfnisse, Ängste, Befürchtungen identifiziert sowie wahrgenommene Risiken und wahrgenommene Vor- und Nachteile erfasst, um den Akzeptanzprozess in Gang zu bringen und Informationsdefizite benennen zu können.

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