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Effizienzmodell Marie

Beschleunigte Energieeffizienz und CO2-Minderung in KMU



Projektträger

Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz


Laufzeit: Dezember 2013 - Juni 2016


Hintergrund und Zielsetzung

Mit "Mari:e – Mach´s richtig: Energieeffizient!“ gab es für kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit, an einem Lernenden Energieeffizienz-Netzwerk teilzunehmen. Ein ihnen angepasster Prozess der Abwicklung eines Energieeffizienz-Netzwerkes sollte den KMU eine beschleunigte Ausschöpfung der bestehenden Energieeffizienzpotenziale und CO2-Minderung eröffnen,  vergleichbar mit den Netzwerken der großen Unternehmen.

Das Pilotprojekt wurde in Deutschland in verschiedenen Regionen mit 40-50 Unternehmen erprobt und auf seine Energieeffizienz-Erfolge hin beobachtet. Es basiert auf dem KMU-Modell in der Schweiz, das dort seitens der EnergieAgentur der Wirtschaft (EnAW) seit 2005 entwickelt wurde.

Die Mari:e-Regionen Karlsruhe und Nordbaden wurden von IREES betreut, Mari:e Saarbrücken von der ARGE-SOLAR und Mari:e Leipzig von der EnBW.


Das IREES übernimmt dabei folgende Aufgaben

Die zusätzlich zu erwartenden Energiekosteneinsparungen und CO2-Minderungen sind auf einige Aktivitäten zurückzuführen, welche die bestehenden Hemmnisse bei den kleinen Unternehmen vermindern oder vermeiden sollten: 

  • Ein initiales (für KMU i.d.R. gefördertes) Energieaudit zum Aufdecken der Energieeffizienzpotenziale.
  • Die Identifikation rentabler Energieeffizienzmaßnahmen, welche in der Mari:e-Maßnahmenliste resultiert.
    Diese Liste und das mehrjährige Ziel für Energieeffizienz und CO2 -Minderung sollten der Geschäftsführung einen Handlungsrahmen für ihr in kleinem Maßstab mögliches Energiemanagement geben. 
  • Der Erfahrungsaustausch zur effizienten Nutzung von Energie im Netzwerk der 10 bis 15 (ansässigen) Teilnehmerbetriebe in einer Marie-Region während einer Laufzeit von (zunächst) 3 Jahren war ein zentraler Baustein des Konzeptes. 
  • Begleitende Unterstützung während der Umsetzungsphase („Hotline“; Energiecontrolling-Handbuch).
  • Das jährliche Monitoring erinnerte an die Planung der Energiekostensenkung im Geschäftsalltag, zeigte der Geschäftsführung die jährlichen Fortschritte auf und machte Investitionsvorschläge für die kommenden Jahre (Erinnerungs-Beratung).
  • Fortbildungshinweise und regelmäßige Informationen seitens der Mari:e-Partner bzw. des Multiplikator-Zentrums (Industrie- und Handelskammern, Wirtschafsverbände, u.a.) zu Best Practice-Lösungen via Internet und Newsletter (auf Wunsch) hielten das Unternehmen gut informiert über neue technische und organisatorische Möglichkeiten.


Ergebnisse des Projektes

Im Ergebnis konnten die Unter­neh­men während der Pro­jekt­lauf­zeit ihren Energie­ver­brauch und ihre CO2-Emissionen durch­schnitt­lich um drei Prozent und die jährlichen Energie­kos­ten um rund 12.500 Euro ­sen­ken. Das entspricht einer jährlichen Energie­ein­spa­rung von einer Mio. Kilowatt­stun­den bzw. 250 Tonnen CO2, wobei in Summe erst rund ein Viertel des empfoh­le­nen Ein­spar­po­ten­zi­als erschlos­sen wurde. In den meisten ­Be­trie­ben sind deshalb weitere Effizi­enz­maß­nah­men auf Basis von Mari:e eingeplant.

Die gut 20-seitige Broschüre stellt das Energieeffizienz-Netzwerk Mari:e Karlsruhe (von Dezember 2013 bis Juni 2016) und dessen Akteure vor. Ergebnisse der Netzwerkarbeit, Beispiele für umgesetzte Maßnahmen, Interviews mit den Energieverantwortlichen der Teilnehmerbetriebe und Fotos von den Netzwerktreffen geben tiefe Einblicke in das im Sommer 2016 abgeschlossene Pilotvorhaben.


Marie Logo

Verfügbare Publikationen

Projektseite

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.karlsruhe.de

Presse

Zum Film (5:34 Minuten) zu den Energieeffizienz-Netzwerken für KMU (auch Mari:e - Mach´s richtig: Energieeffizient!) gelangen Sie über

www.marie.streks.org

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